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Es machte richtig Spaß mit dem Leiter der „Klimaexpedition", Michael Geisler, mit Live-Satellitenbildern über den Globus zu springen; allerdings wurden dabei die Spuren, die menschliches Handeln bei der Veränderung der Lebensbedingungen hinterlassen, drastisch vor Augen geführt. Vor allem die Zeitraffung verdeutlichte das Abnehmen der arktischen Eisflächen, das Verschwinden riesiger Urwaldflächen zugunsten überdrehter „Fleischproduktion" in Südamerika, sowie die damit verbundene Zunahme von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre, sodass die Erderwärmungstendenzen ständig die Prognosen der Klimaforscher überholen mussten. Herr Geisler verstand es durch seine eindringliche und schülerbezogene Art die Klimasituation und die Klimaveränderungen auf der Erde uns nahe zu bringen und diese mit unserem täglichen Handeln in Verbindung zu setzen. Er rückte Missverständnisse und Falschinformationen zurecht, so zum Beispiel über die Situation der wild lebenden Eisbären, deren Zahl nicht etwa abgenommen, sondern im Gegenteil erheblich zugenommen hat, allerdings als Folge des Jagdverbots. Natürlich ist dennoch der Lebensraum dieser Tiere durch die Erderwärmung zunehmend kleiner und problematischer für diese Tiere geworden. Dr. Günther Muckle |
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