Platen-Gymnasium Ansbach

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"LESE-STOFFL" gegen Lesemuffel22. Mai 2011

Eröffnung eines offenen Leseschranks als Bücher-Tauschbörse im Eingangsbereich des D-Baus im Platen-Gymnasium am 18.5.2011

Lese-Stoffl

Eine Idee und ein Schrank: Das war die Geburtsstunde des offenen Bücherschrankes namens LESESTOFFL, welcher von Martina und Klaus Herda im Platen-Gymnasium aufgestellt und am 18.05.2011 eingeweiht wurde.

 Der LESESTOFFL sammelt Lesestoff und schenkt ihn wieder her. Es handelt sich also um eine Büchertauschbörse. Angeregt wurden die Herdas zu dieser Initiative durch den offenen Bücherschrank im Augsburger Hofgarten. Der LESESTOFFL soll nun den Schüler(inne)n aller Jahrgangsstufen des Gymnasiums zur Verfügung stehen und ist neben bereits bestehenden Maßnahmen zur Leseförderung, wie z.B. Lesewettbewerben, Lesekisten für Vertretungsstunden und regelmäßigen Autorenlesungen, ein Mosaiksteinchen in dem Bestreben, Lesen im Alltag - sozusagen im Vorübergehen - bei der Jugend populärer zu machen, zumal sich in dieser unbürokratischen  Ergänzung zur Schulbibliothek durch den Buchtausch von Schüler zu Schüler der jeweils aktuelle Lesegeschmack der Jugendlichen widerspiegeln wird.

Lese-Stoffl

 Mittelfristig ist Herrn und Frau Herda jedoch nicht nur daran gelegen, das Lesen in der Schule zu fördern, sondern die jungen Menschen auch in das  literarische bzw. kulturelle Leben der Stadt Ansbach einzubinden. Deshalb möchten die beiden passionierten Leser gerne im nächsten Jahr ein sommerliches Lese-Open-Air ins Leben rufen, welches „Buch im Park" heißen könnte und bei dem neben Autorenlesungen ein Schüler-Lesemarathon sowie weitere Aktionen rund um das Buch, wie Work-Shops zum Papierschöpfen und Buchbinden, Bücher lebendig werden lassen. Fiktion und Realität sollen aufeinandertreffen, so dass Bücher sogar für Nicht-Leser interessant werden, wenn z.B. ein Krimi-Autor einem echten Kommissar begegnet und beide gemeinsam dem Publikum Rede und Antwort stehen.

Ideal wäre es, wenn an solch einem ein- oder zweitägigen Lesefest auch  Musik, bildende Kunst und Handwerk beteiligt wären. Angestrebt wird generell eine Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen wie dem  Stadttheater, mit dem schon eine Schulpartnerschaft besteht, Bibliotheken und dem Buchhandel. Weitere Kooperationspartner, praktische Helfer sowie Sponsoren werden gesucht. Denn vor der Verwirklichung des Projekts gilt es, etliche bürokratische und finanzielle Hürden zu meistern. 

Martina Herda

Zum Schluss noch unsere Regeln für den LESE-STOFFL:

Lese-Stoffl

 

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