Ein Echo vom Königssee

Freudig blickt das P-Seminar Sport-Geographie 2020 auf die vollendete Radtour von Bad Tölz zum Königssee zurück. Die Fahrt vom 27.06. bis zum 01.07.2019 begeisterte Schüler, Lehrer und Begleitpersonal von der RSG mit ihren 4 Etappen aufs Höchste. Nach langwieriger Planungsarbeit im Voraus, zahlreichen Referaten und Telefonaten startete die Truppe aufgeregt mit dem Zug nach Bad Tölz. Eine eindrucksvolle Stadtführung und eine erholsamen Nacht später schwangen wir uns Freitagmorgens auf die per Vereinsbus angelieferten Räder. Professionell begleitet von Ernst Seßner, Horst Beuschel und Werner Wiegner bahnten wir uns den Weg in doch recht schwülem Wetter bis zum Wasmeier-Museum, wo wir Kräfte und Eindrücke aus bayrisch-bäuerlicher Geschichte sammeln konnten.

Den Wendelstein hinter uns erreichten wir gegen Abend müde aber überglücklich Rohrdorf. Vor allem dieser Streckenabschnitt mit ca.850 Höhenmetern auf 80 Kilometern zeigte, warum Radfahren ein waschechter Sport mit Gruppendynamik ist. Teamfähigkeit und Hilfsbereitschaft garantierten die sichere Ankunft aller und unterstrichen den pädagogischen Wert der Fahrt. Von Rohrdorf führte uns die nächste Tagesetappe mit willkommener Abkühlung am Reifinger See bei Grassau bis nach Inzell. Sowohl das hoteleigene Schwimmbad als auch das örtliche Dorffest sorgten für ein gelungenes Abendprogramm. Gut erholt machten wir uns am nächsten Morgen auf Richtung Bischofswiesen, nicht ohne erneut einen Badestopp am wunderschön verträumten Thumsee zu machen, sodass auch „Aquathleten“ auf ihre Kosten kamen.

In der Jugendherberge angekommen blieb gut Zeit, um sich vor dem Abendessen auszuruhen oder – für die wirklich sportlichen- sich weiter auf dem Rad auszupowern. Wer wollte, konnte noch gemeinschaftlich dem Finale der u21 Europameisterschaft nacheifern oder sich direkt aufs Ohr legen. Strahlend absolvierte die Gruppe die letzte Etappe über Berchtesgaden zum Königsee, wo eine Bootsfahrt nach St.Bartolomä für ein weiteres kulturgeografisches Erlebnis sorgte und den meisten noch lange im Kopf bleiben wird. Zufrieden ging es von Berchtesgaden wohlbehalten mit dem Zug nach Ansbach zurück. Sowohl für Sport- als auch Kulturbegeisterte hatte die Fahrt rückwirkend also einiges zu bieten. Die gemeinsamen Trikots und gegenseitige Hilfe bei Pannen oder Wassermangel ließ die doch so verschiedenen Charaktere der Gruppe wunderbar zusammenwachsen und einander schätzen lernen. Mit wärmsten Empfehlungen an künftige Jahrgänge bedanken wir uns bei allen Beteiligten, besonders Herrn Stefan Rupp und Frau Martina Müller!

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